Windows 7: Grafikprozessor sorgt für schnelleres Konvertieren von Videos
Microsoft hat in Windows 7 eine Funktion integriert, mit der sich das Übertragen von Video-Dateien auf mobile Geräte deutlich beschleunigt werden soll: Dabei wird der Grafikprozessor der Grafikkarte genutzt, um mit seiner Rechenleistung dafür zu sorgen, dass das betreffende Video schneller in das entsprechende Format konvertiert und auf das tragbare Endgerät übertragen wird.
Microsoft demonstrierte diese Funktion auf einer Veranstaltung des Grafikkarten-Herstellers Nvidia, indem zwei Netbooks einen Film in hoher Auflösung auf einen Sony Walkman-MP3-Player kopieren sollten. Dabei gelang es dem Netbook mit einem vorhandenen Geforce 9400M-Chipsatz, das Video ca. fünfmal so schnell zu kopieren wie das Netbook, das lediglich auf einen onBoard-Grafikchip zugreifen konnte.
Das Besondere an dieser Funktion ist, dass keinerlei spezielle Anwendung notwendig ist, da der Kopiervorgang einfach nur im Windows-Explorer vorgenommen werden muss. Die DirectX-Schnittstelle schaltet sich im Hintergrund automatisch ein und koordiniert die Beschleunigung dieses Kopiervorgangs, indem die Ressourcen des Grafikprozessors zur Verfügung gestellt werden.
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