Virtualisierung: Häufig ein Verstoss gegen die Lizenzbedingungen
Die Software-Firma ist auf Virtualisierungs-Lösungen spezialisiert und bietet mit dem Windows 7 Upgrade-Tool eine einfache Lösung für den Umstieg von Windows XP auf Windows 7 an. Dazu wird Windows XP in einer virtuellen Maschine unter Windows 7 genutzt, sodass ausschließlich für Windows XP vorhandene Anwendungen auch unter Windows 7 genutzt werden können. Doch genau hier liegt das Problem:
Parallels überlässt es die Lizenzprüfung seinen Nutzern – dadurch kann es vorkommen, dass Anwender nichts ahnend gegen die Lizenzbedingungen von Microsoft verstoßen: In einer Vielzahl von Fällen ist die Virtualisierung von Windows XP nicht erlaubt. Microsoft selbst weist darauf hin, dass über 90 Prozent aller im Umlauf befindlichen Windows XP-Lizenzen keine Virtualisierung erlauben. Aus diesem Grund ist der Software-Riese aus Redmond gegen eine Virtualisierung von Betriebssystemen für Privatanwender.
In erster Linie von dieser Problematik betroffen sind Nutzer, auf deren Rechern Windows XP bereits vorinstalliert war: Dabei handelt es sich um OEM-Lizenzen, die in der Regel keine Visualisierung vorsehen. Businesskunden sollten hingegen einen Blick in ihre Lizenzunterlagen werfen. Ebenfalls aus dem Schneider sind Sie natürlich, wenn Sie sowohl Windows XP als auch Windows 7 als reguläre Kaufversion besitzen.
Parallels will seine Kunden jetzt eindeutiger auf die fällige Lizenzprüfung aufmerksam machen, was auch im Interesse von Microsoft liegt.
Nach wie vor bleibt natürlich eine einfache Alternative: Windows 7 Ultimate und Professional bieten einen kostenlosen XP-Modus an, um ältere Anwendungen ausführen zu können.
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